Aktuelles

FAQ zum Thema Coronavirus

Übersicht der Inzidenzwerte

In der Übersichtskarte des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sind die Fallzahlen von Coronainfektionen in Bayern nach Landkreisen dargestellt.

Übersichtskarte

Informationen aus dem Landkreis Schwandorf

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen und Pressemitteilungen zum Coronavirus im Landkreis Schwandorf.

 

Nachfolgend finden Sie alle aktuell geltenden Regelungen in Bayern:

Ausgangsbeschränkungen

Es gilt eine landesweite Ausgangsbeschränkung. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist daher nur noch mit triftigen Gründen möglich. Zu den triftigen Gründen gehören insbesondere:
- die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
- die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Angehörigen therapeutischer Berufe sowie Blutspenden,
- Versorgungsgänge, der Einkauf in den nach der 9. BayIfSMV geöffneten Geschäften und der Besuch der nach der 9. BayIfSMV geöffneten Dienstleistungsbetriebe,
- das Abholen bestellter Bücher und Medien in Bibliotheken und Archiven,
- der Besuch eines anderen Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht),
- der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen,
- die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich,
- die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
- die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen in engem Kreis,
- Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung
- Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Ausgangssperre

Zwischen 21:00 Uhr und 05:00 Uhr früh gilt eine erweiterte Ausgangssperre. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist während dieser Zeit nur aus folgenden Gründen zulässig:
- die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
- medizinische und veterinärmedizinische Notfälle,
- die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
- die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
- die Begleitung Sterbender,
- Handlungen zur Versorgung von Tieren,
- ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Kontaktbeschränkungen

Ab Montag, den 11.01.2021 dürfen sich sowohl drinnen als auch draußen nur noch ein Haushalt mit max. einer Person aus einem fremden Haushalt treffen. Das gilt auch für Kinder. Kinder bis einschließlich 3 Jahren sind aber ausgenommen. Geraten wird, den Kreis der beteiligten Haushalte möglichst konstant und klein zu halten. Die Beschränkungen gelten nicht, wenn es um die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechtes geht sowie um die Begleitung Sterbender und Beerdigungen im engsten Kreis. Die Betreuung durch Großeltern fällt unter das Sorge- und Umgangsrecht.

Bewegungsradius

Wenn Sie in einem Landkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 oder mehr wohnen, dann gilt der Bewegungsradius von 15 Kilometern ab der Gemeindegrenze. Außerhalb dieser Grenze darf man sich für touristische Ausflüge nicht mehr aufhalten. Einkäufe, der Besuch von Lebensgefährten und Verwandten sowie der Weg zur Arbeit ist weiterhin erlaubt. Wo diese Regelung gilt, sehen Sie hier.

Maskenpflicht

Ab Montag, 18.01.2021, muss in Bayern im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen im Einzelhandel eine FFP2-Maske getragen werden. Die Maskenpflicht gilt nicht nur in Bussen, Bahnen oder Taxis, sondern auch beim Warten an der Haltestelle oder am Bahnsteig.
Auch in ganz Deutschland müssen jetzt im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen im Einzelhandel medizinische Masken (OP-Masken, FFP2-Masken) getragen werden.
Kinder unter 15 Jahren müssen in Bussen, Bahnen und Geschäften keine FFP2-Maske tragen. Das heißt, für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren gilt weiterhin die allgemeine Maskenpflicht (Mund-Nase-Bedeckung mit zum Beispiel Alltagsmasken).

Bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen reicht kein gewöhnlicher Mund-Nasen-Schutz mehr aus, sondern es muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Die allgemeine Maskenpflicht gilt zudem in allen Betrieben am Arbeitsplatz, wenn dort der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sowie auf "Begegnungsflächen" (also etwa im Aufzug oder auf dem Flur). Und sie gilt auch auf belebten Plätzen in der Öffentlichkeit und in Innenstädten; welche Orte das genau sind, legen die einzelnen Kommunen fest.

Reinigung FFP2-Masken:
Eine Desinfektion der FFP2-Maske im Backofen sei möglich, muss aber eine genaue Temperatur einhalten, sonst nimmt die Maske Schaden. Bei 80 °C sind nach 60 Minuten SARS-CoV-2 vollständig inaktiviert, andere Erreger deutlich reduziert. Die Filterleistung bleibt erhalten; die elastischen Haltebänder können an Zugkraft verlieren (Fachhochschule Münster). Die Maske sollte auf diese Art nur fünf Mal wieder aufbereitet und dann im Hausmüll entsorgt werden, empfiehlt die Fachhochschule Münster.
Eine andere Alternative: Die FFP2-Maske an der Luft, nicht auf der Heizung, für 7 Tage trocknen lassen. "Unter der Annahme, dass eine Reduktion um über 95% das mögliche Risiko einer Infektion auf ein vertretbares Maß minimiert, sollten FFP2-Masken frühestens ab dem siebten Tag wieder getragen werden", so die Forscher. Auch diese Prozedur sollte nur fünf Mal angewandt werden. Danach rät die Fachhochschule Münster zur Entsorgung der FFP2-Maske.
Das BfArM warnt davor, FFP2-Masken in der Mikrowelle zu behandeln oder sie zu waschen: "Bitte beachten Sie auch, dass FFP2-Masken nicht in der Mikrowelle, der Wasch- oder Spülmaschine oder mit UV-Licht aufbereitet werden sollen. Während UV-Licht i.d.R. nur an der Oberfläche wirkt, können die mechanische Belastung und die Belastung mit Reinigungsmitteln in der Wasch- oder Spülmaschine die Masken beschädigen und die Filterwirkung herabsetzen." In der Mikrowelle, so das BfArM, herrschen nicht überall die gleichen Temoeraturen, so dass diese für die Maske an manchen Stellen zu hoch sein kann, an anderen Stellen zu niedrig, um die Viren abzutöten.

Schulen und Kitas

Die Schulen und Kitas bleiben weiterhin bis 14.02.2021 geschlossen. Es wird weiterhin auf Distanzunterricht gesetzt, für Schülerinnen und Schüler von der 1.-6. Klasse und für Kinder und Jugendliche, die eine Förderschule besuchen, wird eine Notbetreuung eingerichtet. Wenn möglich, soll es ab Mitte Februar dann wieder gestaffelten Präsenzunterricht geben. Die Weihnachtsferien werden nicht verlängert. Um verpassten Stoff aber nachholen zu können, werden die Faschingsferien vom 15. bis 19. Februar gestrichen.

Für Abiturienten und Berufsschüler, die noch vor Ostern ihre Prüfungen schreiben, soll ab dem 01.02.2021 Wechselunterricht stattfinden - sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Zudem soll das Vorrücken auf Probe weiter möglich sein. Ebenso das freiwillige Wiederholen. Zusätzliche Schuljahre sollen nicht auf die Gesamtschulzeit angerechnet werden.

Seit Mittwoch, 16. Dezember, müssen nun auch die wissenschaftlichen Bibliotheken und Archive schließen, sie dürfen allenfalls per Post Bücher zur Ausleihe verschicken.

Auch alle Einrichtungen der außerschulischen Bildung, also zum Beispiel Volkshochschulen oder Stätten der beruflichen Fortbildung, dürfen nur noch digitalen Unterricht anbieten - ebenso wie Musikschulen und Fahrschulen.

Homeoffice

Arbeitgeber müssen überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen. Die Regelung soll bis 15. März gelten.

Geschäfte

Geschlossen ist der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf. Geöffnet bleiben unter anderem:
- Lebensmittelläden,
- Getränkemärkte,
- Reformhäuser,
- Babyfachmärkte,
- Apotheken,
- Sanitätshäuser,
- Drogerien,
- Optiker,
- Hörgeräteakustiker,
- Tankstellen,
- Auto- und Fahrradwerkstätten,
- Banken und Sparkassen,
- Poststellen,
- Reinigungen und Waschsalons,
- der Verkauf von Presseartikeln,
- Tierbedarf und Futtermittel.
In den Geschäften gelten die üblichen Auflagen wie Maskenpflicht oder eine Höchstzahl an Kunden je nach Größe.

Friseure dürfen ihre Dienste nicht mehr anbieten - ebenso wenig wie Kosmetik- oder Tattoo-Studios, Massagepraxen und ähnliche Dienstleistungsbetriebe, die schon länger geschlossen sind.
Medizinisch notwendige Behandlungen wie Fußpflege oder Physiotherapie sind weiter erlaubt. Auch Behindertenwerkstätten dürfen seit Samstag, 9. Januar, wieder unter Auflagen aufmachen.

Click & Collect

Ab Montag, den 11.01.2021 ist Einkaufen mit dem Prinzip Click & Collect oder Call & Collect möglich. Konkret bedeutet das, dass man dann auch wieder im Einzelhandel einkaufen kann, wenn man die entsprechenden Produkte zuvor im Internet oder telefonisch bestellt hat. Unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen können Einkäufe vor Ort am Laden abgeholt werden.

Gastronomie

Speiselokale, Bars, Schankwirtschaften, Clubs und Diskotheken sind geschlossen. Vom generellen Verbot der Gastronomie gibt es nur zwei Ausnahmen:
- Wirte dürfen weiter Speisen ausliefern oder zum Mitnehmen verkaufen (dürfen aber nicht vor Ort verzehrt werden).
- Kantinen, die bisher offen bleiben durften, müssen von diesem Montag, 11.01.2021, an schließen - wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Erlaubt bleibt die Abgabe von Speisen und Getränken zum Mitnehmen.

Landesweit einheitlich gilt ein nächtliches Verbot, Alkohol zu verkaufen - und zwar von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr früh.
Auf öffentlichen Flächen und Plätzen, die von der Gemeinde dafür bestimmt wurden, darf man keinen Alkohol trinken.

Tourismus

Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze dürfen keine Touristen mehr beherbergen, nur noch Geschäftsreisende. Generell sollen alle Bürger auf nicht notwendige private Reisen und Besuche, auch von Verwandten verzichten, auch auf Tagesauflüge. Tagungen, Kongresse oder Messen werden untersagt - wie überhaupt Veranstaltungen aller Art.

Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten

Freizeit- und Kultureinrichtungen sind geschlossen worden. Das gilt für alle
- Theater, Opern-, Konzerthäuser und andere Kulturstätten,
- Kinos, Freizeitparks und gewerbliche Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen wie draußen),
- Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
- Schwimm- und Spaßbäder (auch in den Hotels), Saunen, Thermen, Wellnesseinrichtungen,
- Tanzschulen,
- Bordelle,
- Museen, Gedenkstätten, Schlösser,
- Zoos und botanische Gärten,
- Sporthallen und Fitnessstudios.
Die öffentlichen Bibliotheken dürfen keinen Publikumsverkehr haben und auch keine Bücher und DVDs zur Abholung bereitstellen.

Stillgelegt sind in Bayern aktuell alle Seilbahnen und Skilifte.
Auch Fluss- und Seenschifffahrt, Stadtführungen, touristische Busreisen sowie geführte Wanderungen werden verboten.

Geöffnet bleiben Beratungsstellen und soziale Einrichtungen.

Besuche in Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Besuche in Krankenhäusern, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen sind generell möglich. Vorgeschrieben sind aber Mindestabstände, Hygieneregeln und ein Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen. Jeder Bewohner darf höchstens einen Besucher pro Tag empfangen. Zugelassen wird nur, wer einen aktuellen negativen Corona-Test nachweisen kann und eine FFP2-Maske trägt. Zudem müssen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heime mindestens zweimal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen; das gilt auch für ambulante Pflegedienste. Tagespflege-Einrichtungen bleiben auch während des Lockdowns offen.

Amateur- und Breitensport

Nahezu der gesamte Freizeit- und Amateursportbetrieb muss ruhen - mit Ausnahme des Individualsports allein, mit den Menschen, mit denen man zusammen lebt, oder mit Angehörigen eines weiteren Hausstands. Alle Sporthallen, auch Sportstätten im Freien und alle Fitnessstudios müssen geschlossen bleiben.

Mannschaftssport ist also komplett verboten, das Training wie auch Wettkämpfe oder Spiele. Eine Ausnahme gibt es auch hier: den Profisportbereich. Dessen Veranstaltungen finden aber ohne Zuschauer statt.

Demonstrationen

Demonstrationen sind erlaubt, so lange alle Teilnehmer untereinander und auch zu Dritten (wie zum Beispiel Passanten) den Mindestabstand einhalten. Zudem gilt bei Versammlungen mit mehr als 200 Teilnehmern immer eine Maskenpflicht. Die örtlichen Behörden müssen das gegebenenfalls durch Auflagen sicherstellen - oder indem sie eine Demo auf 200 Personen an einem festen Ort beschränken.

Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften

Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
- Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften ist zwischen den Teilnehmern grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, sofern sie nicht in einem Haushalt leben.
- Teilnehmer müssen eine medizinische Maske (OP-Maske, FFP2-Maske) tragen, auch am Platz.
- Singen ist verboten.
- Es besteht ein Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert.
- Zusammenkünfte mit mehr als zehn Teilnehmern müssen in der Regel spätestens zwei Werktage vorher beim Ordnungsamt angezeigt werden.

Beerdigungen

Grundsätzlich gilt, dass die Wohnung auch tagsüber nur bei Vorliegen triftiger Gründe verlassen werden darf. Als wichtiger Grund gilt die Teilnahme an Beerdigungen im engsten Familien- und Freundeskreis. Abordnungen von Vereinen gehören nicht zu diesem engsten Kreis, zumal die Gesamtzahl der Teilnehmer an der Beerdigung nicht mehr als 25 Trauergäste umfassen sollte. Gemäß einem Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege besteht diese Obergrenze auch für das Requiem. Nur dann, wenn ein Requiem ohne anschließenden Friedhofsgang stattfindet, gelten für das Requiem nicht die strengeren Regeln für Beerdigungen, sondern die großzügigeren Festsetzungen für Gottesdienste (siehe oben).

Quarantänepflicht nach Einreise

Wer aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet nach Bayern einreist, für den gilt grundsätzlich eine Quarantäne- und eine Testpflicht. Als Risikogebiet gelten inzwischen weite Teile Europas. Einreisende aus Corona-Risikogebieten müssen zehn Tage in Quarantäne. Frühestens nach fünf Tagen können sie diese vorzeitig mit einem negativen Testergebnis beenden. Dieser Test darf erst fünf Tage nach der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein.
Dazu kommt nun eine Testpflicht für alle Einreisenden aus einem Risikogebiet. Sie müssen entweder an der Grenze einen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Oder sie lassen sich umgehend testen und melden das Ergebnis binnen 72 Stunden ihrem Gesundheitsamt. Diese Testpflicht wurde am 21. Dezember für Menschen eingeführt, die in den zehn Tagen vor der Einreise in Großbritannien, Nordirland oder Südafrika waren, und am 22. Dezember auf alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten erweitert.
Von der Quarantänepflicht ausgenommen waren bisher Berufspendler und Tagesausflügler. Für Letztere ist diese Ausnahme inzwischen gestrichen: Jetzt muss also auch in Quarantäne, wer nur für ein paar Stunden zum Skifahren oder Wandern nach Österreich fährt. Für Berufspendler bleibt die Regelung gleich.
Wer seine Familie besucht - dazu zählen Verwandte ersten und zweiten Grades, also etwa Eltern oder Großeltern - ist von der Quarantänepflicht nur dann nicht betroffen, wenn er sich weniger als 72 Stunden in Deutschland aufhält. Umgekehrt gilt: Wer sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet wie Österreich oder Tschechien aufgehalten hat, um Familienangehörige zu besuchen, muss bei der Rückkehr nicht in Quarantäne. Ebenfalls von der Quarantänepflicht in Bayern befreit ist, wer Verwandte über die 72 Stunden hinaus besucht und ein negatives Testergebnis vorweisen kann. Der Test darf dabei höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein - oder muss bei der Einreise nach Deutschland vorgenommen werden.

Krankschreibung per Telefon

Um das Infektionsrisiko zu minimieren, dürfen sich Arbeitnehmer auch weiterhin ohne Arztbesuch per Telefon oder Videoschalte krankschreiben lassen. Eine entsprechende Sonderregelung wird bis 31. März 2021 verlängert.

 

Informationen für die Gemeinde Schmidgaden:

Rathaus

Aufgrund der aktuellen Coronasituation ist die Gemeindeverwaltung bis auf Weiteres geschlossen. In dringenden Angelegenheiten können Sie vorab einen telefonischen Termin vereinbaren. Außerdem bitten wir Fragen und Anliegen, die eine persönliche Vorsprache nicht zwingend erfordern, telefonisch, schriftlich oder per Email mit den zuständigen Sachbearbeitern zu klären. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Öffnungszeiten Recyclinghof und Grüngutannahme

Im Hinblick auf die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ist es ab sofort Pflicht, eine FFP2-Maske oder gleichwertig anerkannte Masken (Kennzeichnungen mit KN95 und N95) am Recyclinghof zu tragen. Auch weiterhin bitten wir um Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen und Anweisungen der Mitarbeiter vor Ort.

Recyclinghof
Samstag, von 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Vermerk vom LRA:
„Um eine Verbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verhindern ist es erforderlich, vor Ort verstärkt auf Hygieneaspekte zu achten. Zum Schutz der anliefernden Bürger und des Personals wird deshalb die Zahl der Benutzer des Recyclinghofes auf maximal 4 Personen zur gleichen Zeit beschränkt. Recyclinghöfe dürfen weiterhin als für die tägliche Versorgung unverzichtbare Einrichtung betrieben werden. Die Abstandspflicht, ggf. Maskenpflicht, die Kontaktbeschränkungen, Kundenbeschränkung und das betriebliche Schutz- und Hygienekonzept (ggf. erweitert um die Nutzungsbedingungen des Hausrechtsinhabers) sind weiterhin entsprechend der Vorgaben des § 12 Abs. 1 Satz 4 der 11. BayIfSMV zu erfüllen und zu beachten."

Grüngutannahme

In den Monaten Dezember, Januar und Februar ist die Grüngutannahme geschlossen.
März - September Mittwoch 17:00 - 18:00 Uhr
  Samstag 14:00 - 16:00 Uhr
Oktober - November Mittwoch 15:00 - 16:00 Uhr
  Samstag 14:00 - 16:00 Uhr

Wir bitten Sie, das Geld bitte möglichst passend mitzubringen, da keine Wechselmöglichkeit besteht.

Elternbriefe, welche in der Grundschule Rottendorf, Mittelschule Schmidgaden und dem Kindergarten zum Thema Corona ausgegeben wurden

Elternbrief Grundschule Rottendorf

Elternbrief zur Schuleinschreibung

Elternbrief Mittelschule Schmidgaden

Elterninfo Kindergarten 1

Elterninfo Kindergarten 2

Warum gibt die Gemeinde keine Informationen zu Ansteckungswegen und Details der infizierten Person heraus?

Uns liegen keine Detailinformationen vor. Das hat vor allem datenschutzrechtliche Gründe. Es ist aktuell auch unerheblich, wo konkret die betroffene Person wohnt. Positiv auf COVID-19 getestete Personen kommen umgehend in Quarantäne und stellen eine Liste mit Personen auf, mit denen sie in den letzten XY Tagen Kontakt hatten. Diese Menschen werden über das Gesundheitsamt informiert. Spekulationen über einzelne Verdachtsfälle sind wenig hilfreich – zumal die vermutete Dunkelziffer etwa zehnmal so hoch ist, wie die tatsächlich bestätigten Fälle.

 

Allgemeine Informationen:

Wie soll ich mich verhalten? Was muss ich für mich und meine Familie beachten?

Idealerweise prüfen Sie für sich und Ihre Angehörigen, wo Sie Kontakt zu anderen Menschen vermeiden können. Das ist der bestmögliche Schutz vor Ansteckung. Können Sie Feiern und Freizeitvergnügungen aussetzen? Können Sie vielleicht aus dem Homeoffice arbeiten? Es wird zudem empfohlen, insbesondere Risikogruppen, wie ältere Menschen, Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Immunschwächen, zu schützen. Vermeiden Sie bis auf weiteres, die Kinder zu Oma und Opa zu bringen. Gehen Sie für Senioren in Ihrem Umfeld einkaufen und unterstützen Sie sich gegenseitig.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe – was muss ich tun?

Der beste Schutz ist: Vermeiden Sie für die nächste Zeit, wann immer möglich, soziale Kontakte. Sie können sich beim Bürgertelefon des Landratsamtes Schwandorf unter der Hotline 09431/ 471-150 über Verhaltensweisen und Präventionsmaßnahmen informieren.

Die Seniorenbeauftragten der Gemeinde Schmidgaden wurden heute angerufen und zu alleinstehenden eventuell hilfsbedürftigen Personen befragt. Sollten Sie zur Risikogruppe gehören, alleinstehend und hilfsbedürftig sein oder einen entsprechenden Fall in der Nachbarschaft vermuten bzw. kennen, welcher eventuell Hilfe benötigt, dann scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren (Tel.: 09435 30 74-0, E-Mail: info@schmidgaden.de). Wir organisieren und helfen gerne weiter.

Wo muss ich mich als Unternhemen, Geschäft, Lokal oder Dienstleister eintragen um im Vernetzungstool von "Radio Ramasuri" oder bei "Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen" vermerkt zu werden?

Bitte tragen Sie Ihr Unternehmen, Geschäft, Lokal oder Ihre Dienstleistung ein unter:

https://www.ramasuri.de/die-oberpfalz-haelt-zusammen/

und senden Sei eine E-Mail mit Angaben zu Ihrem Hilfsangebot an:

Dieses Angebote sind natürlich für Sie völlig kostenlos und haben keinen kommerziellen Hintergrund.

Beide Anbieter haben es sich zum Ziel gesetzt, das Engagement in seiner kreativen Vielfalt sichtbar und vernetzt zu machen. Auf der Themenseite der Organisation "Unser soziales Bayern" ( "Themenseite unser soziales Bayern") soll hierbei als digitales Forum dienen. auf dem sich alle diejenigen treffen, die Unterstüztung anbieten und suchen.

Ich hatte Kontakt mit jemandem der unter Corona-Verdacht steht oder war kürzlich in einem Risikogebiet, was kann ich tun?

Wenn bei Ihnen Krankheitssymptome auftreten, bleiben Sie zu Hause und rufen Sie das Gesundheitsamt (Tel.: 09431 471600) oder Ihren Hausarzt an oder wenden Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117).

Ich hatte Kontakt mit jemandem, der einen Angehörigen hat, der im Corona-Verdacht steht, was soll ich tun?

Bleiben Sie zunächst einmal ruhig. Bei Fragen, wenden Sie sich telefonisch an das Gesundheitsamt (Tel.: 09431 / 471-600), an das Bürgertelefon des Landratsamtes Schwandorf (Tel.: 09431/ 471-150), Ihren Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117).

Mein Unternehmen hat Umsatzeinbußen durch Corona – erhalte ich Unterstützung durch die Gemeinde?

Die EU und der Bund entwickeln gerade verschiedene Maßnahmen, um die Folgen für Unternehmen durch die Corona-Pandemie abzumildern. Beispielsweise können Sie vereinfacht Kurzarbeitergeld bei der Arbeitsagentur Wiesbaden beantragen. Außerdem gibt es Liquiditätshilfen zur Unterstützung von Unternehmen. Informationen erhalten Sie auf der Seite des Bundesfinanzministeriums:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/2020-03-04-Finanzhilfe-Corona.html

Auch die Beantragung von Kurzarbeitergeld ist möglich. Genauere Informationen finden Sie auf folgender Homepage:

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Erhalte ich von meinem Arbeitgeber Lohnfortzahlung, wenn ich in Quarantäne bleiben muss?

Grundsätzlich muss der Arbeitgeber das Gehalt bei einem Beschäftigungsverbot weiterzahlen (das wird gehandhabt, wie bei einer Krankschreibung). Besprechen Sie das Thema im Bedarfsfall direkt mit Ihrem Arbeitgeber.

Kann sich das Virus auch über meine Haustiere übertragen?

Nein. Hierfür gibt es bislang keinerlei Belege.

Wie erhalte ich Auskunft bei Fragen zum Thema Rente?

Die Auskunfts- und Beratungsstellen München, Regensburg, Rosenheim, Landshut, Passau, Weiden und Amberg sind ab dem 16.März 2020 bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Soweit möglich, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen ihren Serviceauftrag telefonisch bzw. im Rahmen der Videoberatung erfüllen. Kunden, die einen Termin vereinbart hatten werden angerufen und über den Terminausfall informiert. Gleichzeitig erhalten diese das Angebot einer telefonischen Beratung bzw. Antragsaufnahme (soweit dies datenschutzrechtlich möglich ist). Für Fragen rund um die Themen Rente, Altersvorsorge, Prävention und Rehabilitation steht darüber hinaus weiterhin das kostenlose Servicetelefon unter 0800 1000 480 15 zur Verfügung, das durch die zusätzlich eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut zu erreichen ist. Unter dieser Nummer können sich auch Bürgerinnen und Bürger mit einem Anliegen zur Rentenversicherung wenden. Die Anruferinnen und Anrufer haben auch die Möglichkeit der Nutzung des Online-Dienstes.

Gibt es Informationen für das Tourismus- und Gastgewerbe?

Das Team vom Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald stellt auf ihrer Homepage eine Übersicht mit Hinweisen und Hilfen der Bayerischen Staatsregierung, des Gaststättenverband DEHOGA Bayern sowie der deutschen Bundesregierung zur Verfügung. Hier gelagen Sie zu den Informationen auf der Homepage Fragen und Anregungen finden unter folgedenen Kontaktdaten Gehör: Tel.: 09433/ 203-810, E-Mail:

 

Auf der Informationsseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie u. a. die Allgemeinverfügung zur Ausgangsbeschränkung, Antworten zu häufig gestellten Fragen und viele weitere Informationen.

Auf auf der eingerichteten Informationsseite des Landkreises Schwandorf stehen Ihnen viele Informationen rundum den Coronavirus zur Verfügung.

Haben Sie noch weitere Fragen? – Dann kontaktieren Sie uns unter 09435/ 30 74-0 oder per Mail an